Mittwoch, 4. April 2018

Beryl-Bomber-Dress naja

Endlich wieder Memademittwoch und Nina, die immer so tolle Schnittmuster findet, zeigt heute eine tolle rote Hose.  

Der Schnitt des Beryl-Bomber-Dress von Named hat mich gereizt, obwohl ich wußte, daß der Schnitt sicherlich für meine Figur nicht ideal ist.





Ein Stoff mit Stand, wie empfohlen, wäre mir allerdings zu dick geworden. Für mich kam von vornherein nur ein sehr weicher dünner Stoff in die engere Wahl. Die Leinen-Wolle-Viskose-Seide-Mischung ist auch gut geeignet.
 
Ich habe an der Paßform selbst nichts geändert, aber das Rockteil gefüttert.
Es war von vornherein so geplant, daß das Oberteil lang genug ist um den Gummizug in der Taille zu verdecken.
Die "tragenden Nähte" habe ich mit Nahtband verstärkt.




 


Statt des genähten Aufhängers habe ich als kleinen Akzent einen Mantelaufhänger aus Leder hinten angenäht.






Mit dem  Kleid  habe ich schon Ende des letzten Jahres begonnen und mit Unterbrechungen bis jetzt daran gearbeitet. Ich finde, der Schnitt hat einiges an Details und ist arbeitsaufwendig.

Das Ergebnis ist so lala, tragbar, aber ein Lieblingsteil wird es wohl nicht.

Fazit: Der Berg kreißte und gebar eine Maus.

Hoffentlich sind die anderen Teilnehmerinnen zufriedener als ich mit ihren Werken.





Mittwoch, 7. März 2018

Sapporocoat

 Der  Schnitt des Sapporocoat von Papercut Patterns hat mich von Anfang an fasziniert.

 
 2 Stoffe aus dem Fundus, die ich vor Jahren schon gekauft hatte, ein Wollflanell und ein Baumwollsatin in Pink für das Futter boten sich an.



Da ich von Anfang an vorhatte, die Ärmel nicht mit dem Oberstoff zu füttern, waren die 2 m Stoff, die ich jeweils hatte, völlig ausreichend.

Die Länge habe ich um 4 cm gekürzt, sonst keine Änderungen vorgenommen.
Das Schnittmuster ist nicht schwierig zu nähen, aber spannend. Es hat mir viel Spaß gemacht, zu sehen, wie sich die ungewöhnlichen Teile perfekt zusammenfügten.

Ich habe den Mantel im Nähcamp Bremen genäht. Freitagabend angefangen, am Sonntagnachmittag die letzten Handstiche genäht, ist also an einemWochenende zu schaffen.
 
Ich liebe den Mantel jetzt schon.










 Ich könnte mir auch vorstellen, einen ganz dünnen Überwurf aus Seide für den Sommer nach dem Schnitt  nähen. So einen zweiten Sapporocoat kann man sicher gebrauchen.

Endlich wieder Memademittwoch mit viel Inspiration.

Samstag, 3. März 2018

Eindrücke vom Nähcamp Bremen




Wenn eine Teilnehmerin mit der Bahn anreist und die Nähmaschine im Koffer und die Overlock im Rucksack transportiert, muß es sich schon um eine besonders lohnenswertes Ereignnis handeln.

Kinder träumen davon, mal eine Nacht im Spielwarenladen eingeschlossen zu werden.
Hobbyschneiderinnen träumen davon,  mal eine ganze Nacht gemeinsam in dem wunderbaren Laden von Dana Lübkel Stoffe aussuchen zu dürfen, wir waren immerhin für 2 Stunden dort zu Besuch und sind mit einem glückseligen Lächeln und viel Beute wieder ins Hotel zurückgekehrt.

Die Zeit im Nähcamp verging wie im Flug,
Nähen in  mit professioneller Hilfe von Frau Schneidernmeistern, diedarüber hinaus auch sämtliche Teilnehmerinnen mit nicht ermüdender Geduld auf dem WC des Hotels professionell vermessen hat,
mit Workshops bei Meike und Melanie und über allem Elke, die unaufdringlich, aber unausgesetzt für unser Wohlergehen sorgte.

Aber es ging nicht nur um zwischenmenschliche Beziehungen. Dank eines  dreistündigen Workshops habe ich eine völlig neue Beziehung zu meiner Overlock aufgebaut. Ich begegne ihr jetzt mit viel mehr Verständnis.

Die besondere Atmosphäre dieser Tage , der aufgeschlossene und liebevolle Umgang der Frauen untereinander, letztlich waren es die Teilnehmerinnen, die dieses Nähcamp in Bremen zu etwas Besonderem gemacht haben.
Danke an euch alle und hoffentlich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Mittwoch, 7. Februar 2018

ein Mantel für kalte Tage


Zwar wird es im Rheinland selten richtig kalt, aber für diese wenigen Tage wollte ich einen wirklich  warmen Mantel haben.

Zufällig fand ich das wenige Tage zuvor erschienene neue Schnittmuster von Schnittchen, den Mantel Marion  und der Schnitt hat mir auf Anhieb gefallen.


Einen passenden Stoff hatte ich im Vorrat, einen relativ dicken Bouclestof, allerdings nur 150 cm..


Ich habe den Mantel um 6 cm gekürzt und die Ärmel um 4 cm, dadurch hatte ich genügend Stoff und die Länge ist perfekt für mich..

Der Schnitt ist gut erklärt und läßt sich gut nähen.

Für den Kragen habe ich statt des vorgesehenen Bündchenstoffs ein ganz weiches Kunstleder in Rot genommen. Gefüttert habe ich den Matel mit dickem Steppstoff. 
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Ich habe zum allerersten Mal einen Mantel genäht und auch zum ersten Mal ein richtiges Futter eingenäht. 
Der Mantel ist sicher nicht perfekt, aber gerade  rechtzeitig fertig geworden für die nun auch hier herrschenden Minustemperaturen. wärmt er mich und ich fühle mich wohl darin.







endlich gibt es beim Memademittwoch wieder einen tollen Rock und noch viele weitere Inspirationen zu sehen.

Samstag, 23. Dezember 2017

Das geblümte Finale


Es sind nun doch zwei Weihnachtsoutfits geworden.

Ich hatte mich ja doch trotz einiger Bedenken für die Culotte entschieden und ich muß sagen, mir gefällts und ich werde die Hose mit dem so gerade noch fertiggestellten Pullover an Heiligabend tragen.
  




Dann habe ich noch kurzentschlossen einen wunderschönen Stoff aus Amsterdam zu einem Kleid aus der Burda 2/2014 verarbeitet.
Ich habe übrigens, da der Schnitt sehr groß ausfällt, die Größe 40 genäht und die paßt sehr gut.
Das Kleid werde ich wahrscheinlich am ersten Feiertag tragen.

 



Ich wünsche allen Weihnachtskleidnäherinnen und deren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr 2018.

Ich bedanke mich bei den Organisatorinnen des Memademittwoch und auch bei den vielen fleißigen Kommentatorinnen.
Ohne Euch wäre der Memademittwoch nicht so eine tolle Inspirationsquelle.

Und nun zu den anderen tollen Weihnachtskleidern.

Sonntag, 26. November 2017

ja, ich habe mich entschieden

Dankeschön an alle Kommentatorinnen vom letzten Sonntag.

Ihr habt mir die ganze Woche verdorben😰. Soviele Ratschläge und Meinungen und ich war genauso schlau wie vorher. Hektisch hin und her überlegt, nochmal ganz von vorne angefangen mit der Schnittmustersuche, sämtliche vorhandenen Stoffe wieder und wieder gesichtet.

Und dann doch für die Culotte entschieden und am Freitag  sofort zugeschnitten, damit ich es mir nicht noch anders überlege.
Hier sieht man, wie ich beim Schnittmuster noch zusätzliche Weite in die Hosenbeine bringe.


Das "Bomberdings", wie Nina das Beryl Bomber Dress nannte, ist erstmal auf den Januar verschoben.

Da ich aber mit der Culotte schon ziemlich weit gekommen bin und es um Weihnachten herum gleich mehrere Anlässe gibt, werde ich versuchen noch ein zweites Weihnachtskleid zu schaffen.

Der Stoff ist ähnlich wie der Culotte-Stoff, aber ein Stretchsatin und viel feiner


und dieses Kleid  aus der Burda 2 2014, aber  ohne Rüschen und ohne Blende, würde mich reizen.
jetzt bin ich gespannt. wie es bei den anderen Weihnachtsnäherinnen aussieht.


Mittwoch, 22. November 2017

Kimonobluse an japanischem Ahorn

 Passend zur gerade fertiggestellten Kimonobluse hat der  japanischeAhorn mit seiner Herbstfärbung den Höhepunkt erreicht, deshalb darf er mit aufs Bild.


Der tolle Stoff  mußte einfach eine Kimonobluse  werden.
Ich habe mich nur ganz grob an diesem Schnittmuster orientiert, weil es Abnäher hat, aber einige Änderungen vorgenommen.

Für den Verschluss hatte ich allerdings so gar keine Idee. Knöpfe passen eigentlich  nicht zu dem Schnitt, deshalb habe ich das untere Drittel der Bluse einfach zugenäht.



Auch die Hose ist selbstgenäht, der anthrazitfarbene Wollstoff hat ganz feine Nadelstreifen.
An das Stoffgewaber rund ums Bein mußte  ich mich erst gewöhnen, aber jetzt trage ich die Hose unglaublich gerne.





Noch viele weitere tolle selbstgenähte Kleidungstücke gibt es hier.

Sonntag, 19. November 2017

Weihnachtskleid 2017: die Ideensuche

 wie schön, daß es wieder ein Weihnachtskleidnähen gibt. Es gehört ja schon  zu den liebgewordenen Weihnachstraditionen dazu.

Wir feiern Heiligabend seit einigen Jahren in einem größeren Kreis von Singles und Paaren. Die, die gerne kochen, bereiten ein Menü zu, ansonsten wird vorgelesen und erzählt.
Jeder zieht an, was er gerne möchte, es ist nicht zu feierlich, aber die Lümmelklamotten bleiben im Schrank. 

Für dieses Jahr habe ich zwei Optionen, bin aber bei beiden Möglichkeiten nicht ohne Bedenken.

Erste Option:

Aus diesem Stoff würde ich gerne eine weite Culotte nähen,





nach diesem bereits erprobten Schnitt.











Dazu könnte ich einen schlichten schwarzen kurzen Pullover tragen, den ich gerade stricke.
Meine Befürchtung ist allerdings, daß die Hose doch mehr nach Karnevalskostüm aussieht.
Vielleicht ist der an sich schöne Stoff doch besser für ein Kleid geeignet ?





 Die zweite Option:

es würde mich schon reizen, das Beryl Bomber Dress zu nähen, obwohl ein Gummzug in der Taille eigentlich ein absolutes NoGo für mich ist.
 

Einen Stoff mit Stand möchte ich auch dafür nicht verwenden, sondern lieber einen weichen, anschmiegsamen Stoff, damit die Taille nicht zu wuchtig wirkt.
Ich habe hier einen wunderbaren Fischgrät-Stoff aus Leinen, Wolle, Viskose und Seide von hier.
Den würde ich gerne vernähen.



 

Was meint ihr dazu ?

Vielleicht finde ich ja aber noch etwas ganz anderes bei den hier vorgestellten Ideen.

Mittwoch, 13. September 2017

Culotte oder Hochwasser

 meine erste selbstgenähte Hose und ein Versuch. Ich wollte immer schon mal wissen, wie eine weite Hose in dieser "Hochwasserlänge" wohl an mir aussieht.
Die Silhouette ist ungewohnt, aber  mir gefällt sie und ich trage sie gerne.

Ich glaube, Frau Prinzenrolle hätte auch ihre Freude an diesem Outfit

Sie ist nach einem Schnitt aus einem meiner geliebten alten Brigitte-Hefte entstanden, hat Seitentaschen und ich finde, sie sitzt eigentlich ganz gut.

Ich werde als nächstes versuchen, nach diesem Schnitt eine etwas engere Hose zu nähen.

Das Oberteil ist ebenfalls aus Leinen und einer meiner allerersten Nähversuche.

Die Fotos sind am Sonntag in den Weinbergen an der Ahr entstanden.






Beim Memademittwoch trägt auch Gastgeberin Katharina eine Culotte .

Donnerstag, 10. August 2017

Hotsummerfreebie

Es war Liebe auf den ersten Blick.
Durch Zufall das Hotsummerfreebie von Frau Schneidernmeistern entdeckt, Schnitt heruntergeladen, Kleid genäht, seitdem als Lieblingssommerkleid getragen.

 Ich habe das Kleid in Größe 46 genäht, keine Änderungen vorgenommen.  
Das grafische Muster des Stoffs paßt gut zu dem unaufgeregten Schnitt.

Dankeschön an Frau Schneidermeistern für das tolle Geschenk, ein weiteres großes Lob dafür, daß  bei den großen Größen 46 und 48 Brustabnäher vorgesehen sind.
Da hat sich jemand Gedanken gemacht.
Alles in allem ein sehr großzügiges Geschenk. Ich bin gespannt auf weitere Umsetzungen.


 

 






Ich schau damit mal bei RUMS  vorbei .